2€ pro Tag – Tag 5 & 6

Einleitung
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag


Meine Freundin ist generell der Meinung, dass ich immer viel zu viel koche und von meinen Portionen teilweise eine vierköpfige Familie zweimal satt werden würde. Bisher hab ich diesen Vorwurf immer heftig von mir gewiesen und stets sofort widerlegen wollen, indem ich einfach alles auf einmal aufgegessen habe, egal wie satt ich schon war.  Jetzt wo ich mir mein Essen zumindest ein bisschen einzuteilen versuche, muss ich zugeben, dass sie eventuell doch recht hat. Von meiner Linsen Bolognese haben wir an Tag 4 zu zweit gegessen. Und ich konnte noch den kompletten nächsten Tag davon essen: Tag 5 bestand aus einmal Eiern auf Toast und zweimal Resten der Linsen Bolognese. Hmm.
Zwischendurch gabs dann noch eine Banane. Unspektakulär.

Wie angekündigt, war ich das anschließende Wochenende in Prag (durchs Titelbild fließt die Moldau…). Dort hätte ich mich zwar vermutlich für 50ct am Tag ernähren können, irgendwie waren die Restaurants dann aber doch verlockender als diese Vorstellung. So hab ich das Ganze für zwei Tage ausgesetzt und am Montag fortgesetzt.

Auch wenn ich noch mehr als eine Packung Haferflocken habe, gabs zum Wochenanfang wieder Toast zum Frühstück. Zusätzlich zur obligatorischen Erdnussbutter diesmal noch mit selbstgemachter Marmelade getoppt, die ich ein paar Tage davor geschenkt bekommen hatte. Langsam versteh ich, warum die Amis das täglich essen. Ist schon lecker.

Die restlichen zwei Mahlzeiten waren große Portionen Wodka-Spaghetti. Das Rezept (im Grunde einfach eine Tomatensoße mit einem Schuss Wodka) hatte ich schon vor einiger Zeit gefunden und nur darauf gewartet, es endlich mal ausprobieren zu können. Und da wir von der letzten Party noch eine angebrochene Flasche Wodka im Kühlschrank hatten…

Um das Ganze reichhaltiger zu machen, gabs noch ne Dose Bohnen in die Soße.  Damit sind meine Tomaten nun alle, von den Bohnen ist noch eine Dose übrig. Aber da ich noch üppig Reis, den Magerquark, etwas Spinat und zwei Eier habe, sollte auch der letzte Tag morgen einfach zu bewältigen sein.

Nochmal zu den Spaghetti: Der Wodka soll wohl den Geschmack der Tomaten hervorheben und bereichern. Ich hab ehrlich gesagt keinen riesigen Unterschied zu meiner letzten Tomatensoße geschmeckt – vielleicht hätte ich auch mehr als einen großen Schuss verwenden sollen? Wie auch immer, wenn ihr euer Studenten-Sauf-Image vom Trinken auch noch aufs Essen ausbauen wollt, probiert doch diese Nudeln mal aus. Lecker waren sie!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.