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Montag


Was ich nicht gefunden habe: Ein besseres Rezept für Haferbrei
Was ich gefunden habe: Meine Freundin, die seit gestern wieder in Bayreuth ist und einen fantastischen Haferbrei macht

Während ich gestern noch Pappe zum Frühstück hatte, hab ich heute auf einmal eine Schüssel mit einem warmen, süßen Brei vor mir, der super satt macht. Könnte ich jeden Tag essen.

Mittags gab’s nichts Spannendes. Zwei Eier, Spinat, dazu Toast (mit Senf darauf…). Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine – Check. Die einfachsten Gerichte sind manchmal doch die besten.

Mir ist nochmal aufgefallen, dass ich natürlich schon einen ziemlichen Vorteil durch meine WG Küche habe. Öl, Gewürze und sogar Sachen wie Chili Sauce, Senf, Backutensilien (s. oben: Kokosflocken) sind immer vorhanden und ich kann sie mit gutem Gewissen nutzen. Andererseits würden all diese Sachen die täglichen Ausgaben ja wirklich nur minimal erhöhen, wenn man sie auf den Tag runter rechnet. Trotzdem, hätte ich die Sachen nicht zu Verfügung und nicht gekauft, wäre das Experiment um einiges nerviger – die Mahlzeiten würden wirklich nach nichts schmecken. Vermutlich hätte ich dann auf die Erdnussbutter verzichtet und lediglich eine Chili Sauce gekauft. Die dann über alles drüber. Schmeckt dann zwar alles gleich, aber wenigstens alles gleich mäßig gut.

Überrascht hat mich auch, dass ich den Tag über mit nur drei regulären Mahlzeiten ausgekommen bin, trotz zwei Stunden anstrengendem Basketball. Die fünf Popcorn, die ich meiner Freundin abends im Kino geklaut habe, sollten da nicht viel ausgemacht haben.

Von gestern waren noch Reis & Bohnen übrig – Abendessen, Ahoy. War zum Glück noch ne ordentliche Portion.

Insgesamt echt kein schlechter Tag. Was ich auch merke: Je kleiner das Budget für Lebensmittel, desto weniger Zeit verbringt man vor dem Herd. Die Gerichte die ich jetzt koche sind selbstverständlich super einfach und unkompliziert. Ich merke, dass ich Zeit spare. Und irgendwie ist es auch angenehm, mir keine Gedanken darüber machen zu müssen, was ich jetzt koche und wie ich es zubereite. Ich schau auf meinen Couchtisch, sehe die paar basic Lebensmittel die ich für die Woche noch hab und schmeiße sie in einer von gefühlt nur zehn Kombinationen zusammen. Abgesehen von der Kochzeit für Nudeln und Reis, steht nach fünf Minuten irgendwas auf dem Tisch, was dank dem WG Haushalt an Gewürzen auch schmeckt.
Fast alle großen Entscheidungen rund ums Essen und die Mahlzeiten fallen weg und schaffen im Kopf so Raum für andere wichtige Entscheidungen. Ist euch mal aufgefallen, dass Steve Jobs (R.I.P.) und Mark Zuckerberg immer die gleichen Klamotten tragen, jeden Tag? Die machen das aus genau diesem Grund – um sich nicht früh schon über solch banalen Dinge den Kopf zerbrechen zu müssen, wenn sie später am Tag doch viel wichtigere Entscheidungen zu treffen habe. Nicht dass ich irgendwelche wichtigen Entscheidungen zu treffen hätte, versteht sich. Aber es ist doch sehr beruhigend zu wissen, dass, falls ich eines Tages doch mal ein geniales Start-Up gründe, ich bereits die passende Ernährung für mich entdeckt habe.

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1 Antwort

  1. 27. November 2017

    […] Montag Dienstag Mittwoch […]

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